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VPS & Server · 7 Min. Lesezeit

Wie wähle ich den richtigen VPS?

vCPU, RAM, NVMe – die Datenblätter sagen wenig darüber aus, ob ein Server zu Ihrem Projekt passt. Vier Fragen, die vorher wichtiger sind.

Erst die Last schätzen, dann die Hardware

Die meisten Projekte scheitern nicht an zu wenig Rechenleistung, sondern an unpassender Konfiguration. Eine WordPress-Seite mit 5.000 Besuchern im Monat läuft auf zwei vCPUs mit 4 GB RAM völlig entspannt – vorausgesetzt, Caching und Datenbank sind sauber eingerichtet.

Rechnen Sie mit dem Doppelten Ihres aktuellen Bedarfs, nicht mit dem Zehnfachen. Bei stundengenauer Abrechnung lässt sich später in wenigen Minuten hochskalieren.

Managed oder unmanaged?

Unmanaged bedeutet: Updates, Firewall, Backups und Monitoring liegen bei Ihnen. Das sind realistisch zwei bis vier Stunden Arbeit im Monat. Wer diese Zeit nicht hat, zahlt bei einem Managed-Angebot faktisch weniger.

Ein guter Mittelweg ist ein unmanaged Server mit einem Panel wie Plesk oder CloudPanel – Sie behalten die Kontrolle, geben aber die fehleranfälligsten Handgriffe ab.

Auf Backups und Standort achten

Snapshots sind keine Backups. Prüfen Sie, ob der Anbieter automatisierte, versionierte Sicherungen außerhalb des Servers anbietet, und testen Sie einmal die Wiederherstellung – nicht erst im Ernstfall.

Für deutsche Kundenprojekte ist ein Standort in der EU praktisch Pflicht, allein wegen der Auftragsverarbeitung.

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